Rahmenlos Blick 01 – Wasser

Die ABC-Foto Challenge bei 11i ist mit xyz zu Ende gegangen, aber keine Sorge, es gibt bereits eine neue Fotoaktion bei 11i. Diesmal lautet die Aktion Rahmenlos – Dein Blick – Mein Thema. 11i gibt ein Thema vor, und dann geht es um den Blick jedes einzelnen. Es müssen auch gar nicht unbedingt neue Fotos sein, auch Fotos zum Thema aus den Untiefen der Festplatte sind willkommen. Zum Einstand geht es mit Rahmenlos Blick 01 gleich mal um das Lebenselixier Wasser.

Mein Wasser habe ich ja bereits beim ABC-Foto W wie Wasser verschossen, aber eine intensive Suche in den Fotoordnern brachte dann doch so einiges zutage. Manches älter, manches neuer.

So kennen wir es, trinkbares Wasser aus dem Wasserhahn. Doch nicht überall ist das so. In Kroatien erwartet man nicht unbedingt, dass aus dem Wasserhahn Trinkwasser kommt, deshalb wird extra darauf hingewiesen. Pula, August 2026
In Ribeauvillé im Elsass ist das aus den Brunnenröhren sprudelnde Wasser bei allen Brunnen der Altstadt auch Trinkwasser. Zumindest war an allen Brunnen die wir gesehen haben ein Schild mit „Eau potable“ angebracht. Ribeauvillé, September 2026
Zumeist kennt man jedoch eher diese Schilder an öffentlichen Brunnen, die darauf hinweisen, dass das Wasser kein Trinkwasser ist. Wien, März 2024
Dafür gibt es dann in vielen Städten Trinkwasser aus extra Trinkwasserbrunnen. Zürich, September 2026
Und damit das Wasser schön sprudelt, gibt es vielerorts einen Wasserturm, um den nötigen Wasserdruck aufzubauen. Sélestat, September 2026

Im heurigen Sommer hat man gemerkt, dass unser Wasserreichtum hier in Mitteleuropa doch nicht so unendlich ist wie gedacht. In anderen Gegenden der Welt hat man sich schon viel früher etwas einfallen lassen, um Wasser zu speichern.

Wasserreservoir in Form eines Regenwasserbeckens. Hampi, Indien, November 2011
Mittels Wasserleitungen wurde das Wasser dann zusammengefangen und in die Becken geleitet. Oder an andere Stellen geleitet. Hampi, Indien, November 2011
Auch in Tonkrügen wurde und wird Wasser geholt, gesammelt und auch kühl gehalten. Wasserkrüge am Bolaven Plateau, Laos, November 2008
Auch in unseren Breiten wurde das Wasser früher in Tonflaschen aufbewahrt. Sammlung an Güssinger Mineralwasserflaschen im Freilichtmuseum Gerersdorf, Burgenland, August 2026

Zur Vitaquelle in Sulz bei Güssing habe ich hier schon mal ein bisschen was gezeigt.

Wasser wird jedoch nicht nur zum Trinken verwendet. Auch zum Waschen, zur Körperhygiene, zum Kühlen, und und und

Brunnen in der Albanvorstadt in Basel, in diesem Fall ein Wasserbecken, denn einsteigen und abkühlen ist erlaubt. Basel, September 2026
Lakhsmi die Elefantendame genießt ihre Wasserdusche. Hampi, Indien, November 2011
Oder wie ein Wasserbüffel gleich ganz eintauchen. Siphandon, Laos, November 2008

Und weil wir gerade in Laos sind, und Laos viele Wasserfälle hat, gibt es stellvertretend für Wasserfälle weltweit nun Wasserfall aus Laos. Die aus Island und noch mehr aus Laos erspare ich euch, ich hätte da noch so einige Fotos…

Wasserfall Kuang Si bei Luang Prabang, Laos, November 2008
Wasserfall, einer von vielen Wasserfällen am Bolaven Plateau, Laos, November 2008
Wassertaxi oder eher Wasserbus, mit denen die Klongs von Bangkok in rasantem Tempo befahren werden. War ein Erlebnis. Bangkok, Dezember 2008
Wasserspiele im Innenhof des Somerset House, London 2001

Es kam dann doch noch so einiges zusammen. Im nächstem Monat ist dann Zahl an der Reihe. Neben den im Elsass Urlaub gefundenen Zahlen bieten die Fotoordner da auch so einiges. Mal sehen was in die Auswahl kommt.

11 Kommentare zu „Rahmenlos Blick 01 – Wasser“

  1. Eine sehr schöne Herangehensweise an „Wasser“: unser Brauchwasser
    Und so tolle Beispiele! Mein Favorit war schwer zu finden, aber ich glaube, die englischen Wasserspiele haben gewonnen. Weil sw einfach immer wieder besonders ist und nur Engländer wohl für so etwas ihre Regenschirme dabei haben und auch noch nutzen
    Gerade dieser Sommer hat ja auch nach mehr so Wasserstellen in den Städten fordern lassen, für Trinkgelegenheit und Abkühlung. Viel mehr der Art gab es ja früher, aber um sie sauber zu halten wollten die Städte irgendwann kein Geld mehr ausgeben. Ob sich dies nun ändert?
    Danke, für eine tolle Zusammenstellung und mit lieben Grüßen
    nina

    1. Das waren keine Engländer, sondern mir 2 wohlbekannte Herren. Auch Österreicher haben in London immer Regenschirme dabei 😉 Diese Wasserspiele haben uns begeistert, ich habe bei meinen SW-Negativen noch ganz viele Fotos, nur leider die wenigsten ausgearbeitet, und nur dieses eine anscheinend eingescannt. Das waren noch die Zeiten, als ich immer mit Spiegelreflex und ganz vielen SW-Filmen verreist bin.
      Dieser Sommer denke ich hat zumindest den meisten gezeigt, dass ein Umdenken bei unserem Wasser stattfinden muss. Ein Freund hat mir einen Zeitungsartikel weitergeleitet, dass man in Basel in den meisten Brunnen bei Hitze zum Abkühlen tatsächlich einsteigen kann. Und wie es der Zufall so will, hatte ich genau den im Artikel als Beispiel gezeigten Brunnen ein paar Stunden zuvor in Basel fotografiert. Eben der nun oben auch im Beitrag gezeigte. Im Elsass noch mehr sind mir dann überall unzählige Brunnen aufgefallen. Die ich dann auch so ziemlich alle fotografiert habe, ich habe annähernd 100 Fotos nur von Brunnen. Es zeigt, dass Brunnen früher essentiell für die Trinkwasserversorgung waren. Inzwischen sind ganz viele dieser Brunnen und Wasserbassins zu Blumentrögen umfunktioniert, weil sie mit der Wasserleitung ja nicht mehr benötigt werden. Und die Reinhaltung von Brunnen eine nicht zu unterschätzende Aufgabe ist. Gerade auch was die hygienische Reinhaltung und Vermeidung von Keimen etc angeht. Schön wäre es wenn manche dieser Brunnen wieder aktiviert würden. Und nicht nur in Basel Wasserbecken zum Abkühlen freigegeben werden. Und sei es nur zum Füße reinstrecken. Trinkwasserbrunnen sind mir übrigens nicht allzu viele aufgefallen. Da sind wir in Graz verwöhnt, es gibt an vielen Stellen in der Stadt moderne Edelstahlstehlen, aus denen man Trinkwasser zapfen kann. Nur im Winter sind sie deaktiviert, mit einem feschen Strickdekorhauberl drüber.
      Liebe Grüße heike

  2. Servus Heike,
    du begeisterst mich immer wieder mit deinen Beiträgen zu meinen Blogaktionen und ich bedanke mich dafür. Es ist jedes Mal spannend, die Bilder anzuschauen! Deine Ankündigung zu dem neuen Thema „Zahl“ hat mich neugierig gemacht. Bis dahin liebe Grüße
    ELFi
    PS.: Bitte kannst du deinen Mailordner checken?!

    1. Es freut mich dass dir meine Beiträge gefallen 🙂 Es macht auch Spaß, für deine Themen Fotos zu suchen. Auch wenn ich sicher noch viel mehr hätte, ich hatte keine Zeit alles zu durchforsten. Zu Zahl versteckt sich garantiert auch viel in den Fotoordnern, aber das Elsass bot da auch so einiges.
      Die Mailordner der beiden Blogs habe ich gecheckt, da ist außer freizugebenden Kommentaren derzeit nichts. Und auch keine Fehlermeldung. Hast du mir was geschickt? Oder gab es bei dir eine Fehlermeldung?
      Liebe Grüße heike

        1. Und wie ich gerade feststellen durfte, ist da ein Fehler drin. Die Domain ist unter .eu registriert, und nicht unter .at! Ogott, ich will gar nicht wissen wie viele Mails da nie angekommen sind. Danke, dass du dich meldest und ich endlich (Jahre später, schäm) bemerke, dass ein Fehler im Impressum ist. Aufgefallen ist es bisher nicht, da regelmäßig Mails ankommen. Deshalb habe ich deine Nachrichten nicht gesehen. Das tut mir sehr leid, entschuldige bitte!
          Liebe Grüße heike

          1. Du musst dich doch nicht entschuldigen, es ist ja nichts Schlimmes passiert! Ich hab mich nur gewundert, dass ich keine Antworten bekommen habe. Es freut mich aber, dass jetzt alles geklärt ist! LG

          2. Doch, ich muss mich entschuldigen, denn es ist schon etwas peinlich, wenn man selbst lange nicht merkt dass die Mailadresse im Impressum falsch ist…

  3. So einen Post kompakt zu einem Thema finde ich immer spannend, mag ich gern. Ich nehme an, Wasser wird DAS Thema der Zukunft werden. Ohne sind wir nichts!
    Interessant, dass es ausgewiesene Brunnen zum Einsteigen gibt. Hier sieht man in Sommertagen öfter Kinder in Brunnen hüpfen, aber dieses Jahr sind nicht mal alle Brunnen angestellt worden, was schon schade ist.
    Aus frischer Erfahrung kann ich sagen, dass Finnland hervorragendes Trinkwasser hat, was man immer kostenfrei hingestellt bekommt.
    Ein schöne Sammlung an Wasserbildern hast du schon beisammen, was auch von reger Reiserei zeigt.
    Wasserfrische Grüße, Karen

    1. In Basel-Stadt und einigen anderen Kantonen wird es toleriert, heißt es im Artikel. Alles kann ich leider auch nicht lesen, die Aufnahme ist unscharf. Und der Artikel im Internet hinter der Bezahlschranke. Wen es interessiert oder ein Abo hat, Die Zeit, Wochenendbeilage vom 27.08.2026, Baden im kleinsten Freibad der Welt. In Graz gibt es am Karmeliterplatz auch ein knietiefes Wasserbecken, das bei Kindern sehr beliebt ist. Sonst steht bei Brunnen neben dem allgegenwärtigen „Kein Trinkwasser“ ja meist dabei, dass man nicht ins Wasser steigen darf. Und mit der Dürre und der sich immer mehr steigernden Wasserknappheit werden es auch immer weniger Brunnen werden, bei denen das Wasser ständig sprudelt. Genau dann also wenn man die Abkühlung gebrauchen könnte, wird sie wie das Wasser immer knapper. Und wir sind hier immer noch in einer wasserreichen Gegend verglichen mit anderen Gebieten der Erde. Kein Wunder, dass diverse Konzerne versuchen, an das Allgemeingut Wasser zu gelangen, um daran zu verdienen. Denn es wird so langsam zum Luxusgut.
      Auch das Elsass hat gutes Trinkwasser, und wenn man eine carafe d’eau bestellt, bekommt man kostenloses Leitungswasser.
      Meine Fotosammlung ist generell groß, es hätte auch denke ich genügend Wasserbilder aus Graz gegeben, da hätte ich aber aufwändiger suchen müssen. Und Reisen bildet und weitet den Horizont, behaupte ich jetzt mal 😉
      Liebe Grüße heike

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