1 Woche Elsass – Ribeauvillé

Sieht man sich die bisher veröffentlichten Beiträge zu unserer einen kurzen Woche Elsass an, glaubt man irgendwie nicht, dass unsere Basis Colmar gewesen ist. Auch diesmal gibt es wieder nur Fotos von dem einen Tag an der Weinstraße. Hat natürlich den Grund, dass es von 1-2 Stunden in jedem der kleinen Weinorte sehr viel weniger Fotos gibt als von insgesamt zweieinhalb Tagen Colmar. Und so ist eben ein Beitrag zu einem weiteren Weinort schneller fertig. Während ich für Colmar immer noch über 100 Fotos in der engeren Auswahl habe. Vielleicht sollte ich Colmar einfach in Tranchen aufteilen und einfach mal machen. Rigoroser aussortieren sowieso. Jetzt jedenfalls gibt es erstmal Ribeauvillé zu sehen. Der Ort, den wir zwischen Bergheim und Hunawihr besucht haben. Danach waren wir noch in Riquewihr (kommt noch) und am Ende des Tages in Eguisheim.

Ribeauvillé also. Ein weiterer hübscher Weinbauort. Für mich bemerkenswert, weil dort an allen Brunnen, die ich gesehen habe und die Wasser führten, ein Schild mit „Eau potable“ prangte, es also Trinkwasser aus allen Brunnen gab. Finde ich tatsächlich bemerkenswert. Ansonsten halte ich mich diesmal nicht groß mit Geschichtlichem und so auf und lasse einfach mal ein paar Bilder sprechen.

Der Metzgerturm mitten im Ort, Zugang zur Oberstadt. Der Rathausplatz vor dem Metzgerturm wird gefasst vom Rathaus, der Klosterkirche und diversen Bürgerhäusern. Parkplatz ist er auch, deshalb kein Platzfoto.
Der Friedrichbrunnen auf dem Place de la Sinne.
Entlang der Grand Rue in der Oberstadt.
Auch von der Unterstadt sieht man die Ulrichsburg auf ihrem Bergsporn. Die Ulrichsburg ist die größte der drei Burgen der Rappoltsteiner Herren, die in unmittelbarer Nähe von Ribeauvillé die benachbarten Berge besetzen. Die anderen beiden sind die Burg Girsberg und die Burg Hohrappoltstein.
Herberge zum Elephanten, seit 1522 als Gasthof genutzt.
Das Stadtwappen fügt sich farblich gut in die Umgebung ein 😉

Was mir jedoch besonders aufgefallen ist waren die vielen Rottöne, von denen auch nach dem Aussortieren so einige Fotos geblieben sind.

Bereits in Strasbourg war mir am Schlossplatz ein Tor mit einem ähnlichen asymmetrischen Steingewände aufgefallen. Auch nach innen geht die Öffnung schräg weiter. Kann man auch erkennen, wenn man sich die beiden annähernd gespiegelten Torflügel ansieht.

Brunnen gab es so einige. An der Grand Rue und an der Kornhalle waren die Brunnenbecken platzsparend in Mauernischen versetzt. Der Brunnen vor der 1431 erstmals erwähnten Kornhalle ist von 1559. Wo Platz war, gab es aber auch schon mal repräsentativere Brunnen. Auch vor dem Rathaus gibt es einen, der noch dazu hübsch bepflanzt ist. Nur hat es kein Foto in die Auswahl geschafft.

Bei uns Himmel und Hölle, steigen die Franzosen von der Erde in den Himmel auf. Die Wurst vom Werbeplakat davor hingegen wähnt sich angesichts des Messers wirklich in der Hölle.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner