Elfis schöne ABC-Foto-Linkparty trumpft zum Schluss nochmal richtig auf, mit xyz auf einen Streich. Ich wäre nicht ich, wenn ich jedoch nicht für jeden Buchstaben einzeln ein paar Fotos zu bieten hätte. Hier kommt mein Y.
Y wie Yayoi Kusama.
Es ist gerade einmal einen Monat her, dass ich in Köln in der großen Yayoi Kusama Ausstellung war. Aber bereits in Japan im April 2019 und noch mehr in Japan im Oktober und November 2025 ist uns Yayoi Kusama mehrmals begegnet. Also, nicht sie selbst, sondern ihre Kunst.









Dot Obsession
Bekannt ist sie für ihre Mirror Rooms und auch für ihre Kürbisse. Und selbst dort kommt ihre Dot Obsession klar zum Vorschein. Da ich auch ein Faible für Punkte habe, gibt es nun auch eine kleine Dot Obsession. Bewusst nicht die Version in Gelb-Schwarz, sondern die in Rot 🙂





Die folgenden Fotos sind speziell für 11i und im November 2025 beim Matsumoto City Museum of Art aufgenommen.




Edit 27.08.2026: Wie heute erst bekannt wurde, ist Yayoi Kusama am 14. August 2026 97-jährig in Tokyo gestorben. Ruhe in Frieden und Danke für all die bunte Hoffnung, die Du uns aus Deinen Seelenqualen heraus beschert hast.

Servus Heike,
ich bin einfach hin und weg! Frag doch bitte einmal bei Yayoi Kusama nach, was sie dir für einen neuen Fan zahlt *kicher. Das hast du nämlich mit diesem Beitrag geschafft, ab sofort bin ich Fan – egal ob Kürbis, Bus, Schneekugel oder Blumeninstallation.
Ich hab von Yayoi Kusama noch nie etwas gehört. Das gehört jetzt der Vergangenheit an, Banksy und Yayoi Kusama sind ab sofort „meine“ zwei zeitgenössischen Künstler.
Wirklich grenzgenial finde ich die Fotos von den Coca-Cola-Projekten und für die Bank hätte ich Platz in meinem Garten . . . Ach ja. Hab ich schon erwähnt, dass ich Punkte liebe?!
Vielen vielen lieben Dank für diese ganz tolle Verlinkung bei meinem Foto-ABC, der wirklich mein Interesse Yayoi Kusama geweckt hat! Viele liebe Grüße
ELFi
PS.: Ich weiß nicht, ob es für dich noch relevant ist, aber ich aber die letzte Party bis 31. August verlängert.
Ich habe über die Kunstinsel Naoshima gelesen und Fotos vom Kürbis gesehen und wollte den Kürbis unbedingt in echt sehen. Dann habe ich mich mit ihrer Vita befasst, die ja absolut nicht ohne ist (und untrennbar zu ihr und ihrem Werk gehört) und bemerkt, dass hinter dem vordergründig Fröhlichen und Bunten einiges an Tiefe steckt. 2019 haben wir keine Tickets mehr ergattert für ihr Museum, denn die muss man mindestens 2 Monate im Voraus reservieren. Deshalb haben wir 2025 geschaut dass wir die Tickets rechtzeitig haben. Und dann wurden wir infiziert 😉 Die Ausstellung in Köln war auch toll, quasi ihr gesamtes künstlerisches Schaffen beleuchtet. Nach Basel und Köln ist die Ausstellung ab Anfang September dann in Amsterdam zu sehen. Wenn du im Herbst also Amsterdam geplant hast, unbedingt rechtzeitig Tickets für die Ausstellung sichern 😉 Es freut mich dass ich dein Interesse wecken konnte 🙂
Liebe Grüße heike
P.S.: V wie Vitra habe ich übrigens bereits vor längerem noch mit den besprochenen Fotos befüllt.
P.P.S.: Danke, du weißt schon wofür 🙂 Im September dann mehr dazu.
Echt toll, was du da zusammengetragen hast aus eigenen Sichten. Und auch nch gefunden für diesen Post, das ist ja manchmal auch schwierig bei der Fülle an Bildern, die man so macht im Laufe der Zeit. Die ganz anderen Ebenen vom Leben der Y.K. haben mich seit der Ausstellung sehr beschäftgt. Die oberflächige Fröhlichkeit, die man durch Farbigkeit und Form wahr nimmt, existiert nicht, aber sie hat ihr extrem zur Bekanntheit verholfen. Deinen Fotos wären auch tolle Postkarten gewesen, da war ich leider sehr enttäuscht in Köln.
Gepunktete Grüße, Karen
Die Auswahl war tatsächlich schwierig. Ich hätte auch einen ganzen Beitrag nur gelb-schwarz gepunktet machen können…
Ja, oberflächlich könnte man ihr Werk auf das fröhlich Bunte reduzieren. Liest man dann ihre Gedichte, kommt schon eine ganz andere Tiefe zum Vorschein. Spannend fand ich auch die verschiedenen Phasen in Leben und Kunst. Die amerikanische Phase hat ganz andere Werke hervorgebracht als die japanischen davor und danach. Und doch gibt es eine Konsistenz der Muster und Motive. Und dass ihre Kunst für sie Heilmittel ist, das ist auch nochmal eine andere Ebene.
Was Postkarten angeht, war die Ausstellung in Nagoya bzw. der Shop dazu eine gute Quelle. Und wurden größtenteils gleich verschickt. Ein bisschen Schnickschnack haben wir natürlich mitgenommen. Der Shop in Köln war da wirklich etwas enttäuschend.
Liebe Grüße heike
Hach, jetzt hast du mich aber richtig neidisch gemacht, weil du Karten für die Kölner Ausstellung bekommen hast. Als ich davon erfahren habe, war leider trotz der Verlängerung bereits alles ausgebucht.
Aber deine Bilder entschädigen zumindest ein wenig, richtig klasse.
Liebe Grüße
Arti
Wir haben eigentlich auch erst recht spät Karten gekauft. Da war es auch schon Juni. Und die Wochenenden komplett ausverkauft. Freitag gleich zur Öffnung gab es hingegen noch Karten. Was für uns bestens gepasst hat.
Bilder hätte ich noch so einige 😉
Liebe Grüße heike